Kommt, wir wollen Laterne Laufen..

Gestern war ja der Laternenumzug des Kindergartens. Der Räuber hat dafür eine Laterne im Kindergarten gebastelt. Damit der Wutz, der bei solchen Events natürlich auch schon immer hellauf begeistert dabei ist, nicht ohne Laterne zum Laternenumzug gehen musste hab ich mit beiden Jungs einen Bastelnachmittag eingelegt und eine Faltlaterne gebastelt. Die Jungs haben wirklich beide toll mitgemacht. Damit ihr auch so eine schöne Laterne basteln könnt habe ich euch eine Faltlaternen-Anleitung geschrieben.

Ihr braucht dazu:

  • Aquarellpapier (ich hab es im Schreibwarengeschäft hier gekauft)
  • Fingerfarben mit Wasser verdünnt
  • Pinsel oder für die Kleinen sind „Schwamm-Pinsel“ einfacher zu handhaben (wir hatten welche vom Flohmarkt, aber  hier hab ich auch welche gefunden)
  • Kleber
  • Wäscheklammern
  • Öl (ich habe ein Babyöl verwendet, es geht aber sicher auch Sonnenblumenöl o.ä.)
  • Schnur

Wir haben Aquarellpapier mit Fingerfarben bemalt. Die Farben habe ich in kleine Schälchen gefüllt und mit Wasser verdünnt. Am schönsten leuchten natürlich warme Farben, also Rottöne und Gelb. Wir haben aber auch blaue Farbe dazu genommen. Mit den Schwamm-Pinseln und Rollen ging das recht schnell und macht auch den Kleinen schon ganz viel Spaß. Ihr solltet darauf achten, dass das ganze Papier bemalt ist.

Als das Papier getrocknet war, habe ich gefaltet was das Zeug hält. Angefangen habe ich am oberen Rand, der 2 mal umgefaltet wird. Dann kam die Klebelasche. Nun wird mit der Grün hinterlegten Fläche weiter gemacht. Diese wird einmal längs und einmal quer halbiert.Die halbierten Flächen werden dann jeweils nochmal halbiert, sowohl horizontal als auch vertikal. Dann wird entlang der gestrichelten Linie geschnitten. Das sind dann die Klebelaschen für den Boden. Die rechte untere Ecke wird komplett weggeschnitten.

folie6

Man hat nun 12 Käschen die schräg eingefaltet werden müssen. Das dauert ein bisschen, aber dann habt ihr es fast geschafft. Nun wird die Klebelasche an der Seite mit Kleber eingestrichen und hinter die andere Seite geklebt. Das könnt ihr mit einer Wäscheklammer fixieren. Ist der Kleber getrocknet, wird der Boden geklebt.  Die einzelnen Kästchen können dann nach innen gedrückt werden.

Damit das Licht in der Laterne durchscheinen kann, muss die Laterne eingeölt werden. Wer mag kann noch oben in den Rand noch zwei gegenüberliegende Löcher bohren und eine Schnur befestigen. Aber man kann die Laterne auch einfach nur als Tischlaterne verwenden, das sieht auch hübsch aus.

Da ich meine Jungs kenne gab es noch (ich weiß, nicht gerade romantisch, aber dafür brennt nichts an) LED-Teelichter dazu. Da waren beide auch schwer begeistert und mindestens eine halbe Stunde mit An- und Ausschalten der „Kerze“ beschäftigt (während ich in der Zwischenzeit ungestört falten konnte).

Um den Jungs den Hintergrund der Laternenbastelei zu verdeutlichen haben wir die Geschichte von St. Martin mit einem Ritter aus der Ostheimer-Ritterburg und einem Hirten (aus unserer Weihnachtskrippe), umfunktioniert zum Bettler, nachgestellt. Leider kann der Wutz auf dem Schränkchen, nichts stehen lassen.. deshalb blieb die Kulisse auch nur wenige Minuten so stehen, bevor alles wild durcheinander flog. Ansonsten wäre das ein super Platz für einen Jahreszeitentisch.

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